Packliste – Was mitnehmen auf das Zeltlager?

Besonders für Kinder, die das erste Mal mit auf das Zeltlager kommen, stellt sich die Frage: Was sollte ich alles mitnehmen? Eine gute Orientierung hierfür bietet die Packliste, die Sie mit der Anmeldung erhalten.

Zusätzlich geben wir hier einige Informationen, worauf man beim Packen besonders achten sollte.

Die Tasche

Besonders abzuraten ist von großen Rollkoffern. Bei Flug- und Bahnreisen sind diese sehr praktisch. Auf einer Zeltlagerweise blockieren die Rollen schnell – sodass man den Koffer allenfalls unter Anstrengung über die Wiese schleift.

Die einfache Reisetasche zum Tragen oder ein großer Wanderrucksack sind die Tasche der Wahl. Meistens bekommt man nicht alles in eine Tasche. Deshalb ist es sinnvoll, das Gepäck auf kleinere Taschen aufzuteilen. Besonders in einer großen Tasche ist es schwieriger Ordnung zu halten – da das, was man gerade braucht, immer ganz Unten ist. Zudem erleichtern verschiedene kleine Fächer das Ordnung-Halten.

Entscheidet man sich für Koffer, Tasche oder Rucksack, ist von feinen Stoffen abzuraten. Robust muss es sein! Ein reißfestes, grobes, möglichst atmungsaktives Polyestergewebe ist der Stoff der Wahl!

Besondere Beliebtheit haben seit einigen Jahren auch Plastikkisten. Der Vorteil ist, dass diese den Inhalt besser vor Feuchtigkeit schützen als Taschen und Rücksäcke. Diese haben allerdings auch ihre Tücken: Wenn mal Feuchtigkeit in die Kiste(n) gelangt, ist es schwer, sie dort auch wieder heraus zu bekommen. Außerdem sind Kisten sperrig und daher nicht immer gut zu tragen.

Schlafunterlage, Schlafsack und Kissen

Isomatte oder Feldbett?

Isomatten

Alle Schlafzelte sind großzügig mit Stroh ausgelegt und bieten deshalb eine gute Unterlage für Isomatten. Darum funktioniert problemlos jede Isomatte; egal ob Schaumstoff oder mit Luftpolster.

Warnung vor Luftmatratzen

Wir bitten darum, besonders auf große Luftmatratzen zu verzichten. Diese nehmen anderen Kindern Platz im Zelt weg und können deshalb zu Problemen führen.

Auch aus rein praktischer Sicht, sind Luftmatratzen auch keine gute Wahl. Sie neigen noch deutlich stärker als Luftpolster-Isomatten dazu, Löcher und Risse zu bekommen. Auch der Verfasser dieses Textes hatte auf mit 9 Jahren auf seinem ersten Zeltlager eine Luftmatratze dabei, die im Laufe des Lagers mehrfach geflickt und wiederaufgepumpt werden musste. Ich sage daher: Nie wieder!

Feldbetten

Feldbetten haben auch ihre Anhänger. Vorteil ist, dass man auch bei starkem Regen vor Nässe geschützt schlafen kann. Nachteil ist jedoch: Wirklich bequem sind sie nicht und man kann nicht von der Strohunterlage im Zelt profitieren. Besonders unbequem sind Feldbetten, wenn man sehr groß oder etwas breiter ist, da man dann nicht ganz auf das Feldbett passt.

Bei starkem Regen müssen wir Leiter ohnehin schauen, dass wir die Zelte durch Gräben und weitere Maßnahmen trocken bekommen – was uns meistens auch gelingt. Es ist uns bisher auch immer gelungen, dass jedes Kind einen trockenen Schlafplatz hat. Dabei hat sicher auch geholfen, dass man sich bei Zelten mit Feldbetten etwas weniger kümmern muss. Außerdem schauen wir uns den Zeltplatz beim Zeltaufbau genau an, bevor wir ein Zelt aufstellen.

Empfehlung

Mal abgesehen von der Luftmatratze hat jedes davon seine berechtigten Fans. Die Schaumstoff-Isomatte ist der unkomplizierte Begleiter, auf den man sich immer verlassen kann. Die Luftpolster sind etwas bequemer, aber in der Handhabung komplizierter. Wenn diese mal kaputt sind, dann schläft man weniger bequem als auf Schaumstoff.

Auch Feldbetten haben ihre berechtigten Freunde. Allerdings sind Feldbetten für große und/ oder breitere Personen deutlich unbequemer. Generell gilt: Ihr Kind sollte mit dem Material, das es mitnimmt, vertraut sein und sich damit wohl fühlen. So sind Feldbetten gerade in der Handhabung etwas komplizierter und sperriger.

Schlafsack

Auch der Schlafsack ist ein wichtiger Teil der Ausrüstung. Er muss über das komplette Zeltlager warm und trocken halten.

Temperaturbereich

Ein Schlafsack sollte immer an das Klima angepasst werden, in dem er benutzt werden soll. Thermo-/ Daunenschlafsäcke sind für den Winter in Alaska gut, aber nicht für den süddeutschen Hochsommer. Viele Hersteller geben auch einen „Komfort-Temperaturbereich“ an, der Ihnen beim Kauf behilflich sein kann. Man darf allerdings nicht vergessen, dass auch Sommernächte kühl sein können und man mit den dünnsten Schlafsäcken auf dem Markt Draußen auch in Sommernächten friert.

Die Schlafsackhersteller unterscheiden zwischen folgenden Werten:

KomfortbereichBerich, in dem die Norm-Frau gerade noch nicht friert.
Unterer GrenzbereichBereich, in dem der Norm-Mann gerade noch nicht friert.

Anfang August ist es durchaus möglich, dass es in Zeltlager-Nächten mal auf unter 10°C herunterkühlt. Dies kommt vor allem auf das Wetter, aber auch die geographische Lage des Lagerplatzes an. Bei jüngeren Kindern wird man wohl gut beraten sein, unabhängig vom Geschlecht mit einem Komfortbereich von 10°C – oder sogar etwas weniger – zu wählen, auch wenn es die meisten Nächte deutlich wärmer ist.

Während es wichtig ist, diese Werte zu kennen, um beim Einkauf nicht völlig daneben zu liegen, darf man diesen Werten keine allzu hohe Bedeutung beimessen. Denn: die tatsächliche Tagestiefsttemperatur in der Nacht ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Zum einen ist diese im Hochschwarzwald kühler als in der Bodenseeregion. Darüber hinaus ist das Wetter sehr entscheidend.

Beispiel gefällig? Wenn man das Zeltlagerjahr 2017 (Breitnau, Hochschwarzwald) mit dem „Jahrhundertsommer“ 2018 (Sauldorf, Lkr. Sigmaringen) vergleicht, sieht man, wie unterschiedlich das Wetter sein kann:

Während das Lager 2017 genau wie 2018 mit einer Tiefstemperatur von ca. 16,5°C begann, sank dieser Wert 2017 auf bis zu 8,5°C an Tag 9, während 2018 von Tag 6 bis 10 die Tiefst(!)temperatur nicht unter 20°C gesunken ist.

Was heißt das für den Schlafsack-Einkauf? Dass es kaum eine ideale Lösung gibt. Man kann beispielsweise:

  • einen Schlafsack mit niedrigerem Komforbereich kaufen, sind die Nächte eher warm, muss man ihn eher offen benutzen,
  • einen Schlafsack mit höherem Grenzbereich kaufen und diesen für kalte Nächte mit einer dicken Wolldecke kombinieren,
  • auf atmungsaktives Gewebe achten, um auch bei höheren Temperaturen nicht zu stark zu schwitzen.

Outdoor-Tauglichkeit

Darüber hinaus sollte man darauf achten, dass er Outdoor-tauglich ist. Bestenfalls wasserabweisend, damit man auch bei Starkregen und vom Morgentau trocken bleibt.

Kompakte Maße

Zu guter Letzt: Praktikabilität durch kompakte Maße. Mit einem dicken Schlafsack ist die Tasche schon halb voll. Zudem ist es für die Teilnehmer des „Hike“ gut, wenn dieser nicht allzu viel Platz wegnimmt. Auch für den Fall, dass wir bei Unwetter mal evakuieren müssten (was bisher noch nie vorgekommen ist), ist es für ihr Kind eine Erleichterung, wenn es alle wichtigen Sachen in und an einem Rucksack anbringen kann.

Kissen

Gerade Kinder, die ein Kissen zum Schlafen brauchen, sollten dieses nicht vergessen. Ein normales Bettkissen von zu Hause kann dazu neigen Morgentau, Feuchtigkeit und schlechte Gerüche aufzunehmen. Auch hier gibt es Outdoor-geeignete Alternativen.

Kleidung

Bei der Kleidung gilt das Motto: Für alle Wetter- und Lebenslagen und ausreichend zum Wechseln. Nur weil es Sommer ist, heißt das nicht, dass man mit ein paar T-Shirts und kurzen Hosen gut ausgestattet ist.

Wie viel sollte man mitnehmen?

Wir empfehlen in unserer Pakckliste: 11 T-Shirts, Unterhosen, genügend lange und kurze Hosen und 11 Paar Socken. Das ist ein relativ nützlicher Richtwert, aber ganz so einfach ist das nicht. Denn drei Situationen können unangenehm sein:

  • Erstens: Man hat zu wenig eingepackt und hat gegen Ende des Lagers nichts frisches mehr zum Anziehen.
  • Zweitens: Man hat „überpackt“, die Tasche ist voll mit Kleidung, die man gar nicht gebraucht hätte. Nach der Heimkehr läuft die Waschmaschine eine Woche im Dauerbetrieb.
  • Drittens: Man hat zwar viel/ genug dabei, allerdings fehlt von etwas bestimmtem (z.B. Pullis, lange Hosen).

Wir können Ihnen versichern: Wenn man ein paar Mal auf dem Zeltlager dabei gewesen ist, kennt man wahrscheinlich jede dieser Situationen.

  • Auch bei „T-Shirt-Wetter“ wird es bei Einbruch der Dämmerung auf freiem Feld schnell kalt. Außer bei großer Hitze braucht man auch Pullis und lange Hosen fast jeden Tag, sodass es mit 1-2 Pullis und langen Hosen nicht getan ist. Allerdings ist es auch falsch pro Tag einen Pulli oder eine lange Hose mitzunehmen, da man diese selten den ganzen Tag tägt,
  • Kleidung wird im Zeltlager schneller mal nass, dreckig oder geht auch mal kaputt als im normalen Alltag, sodass etwas Spielraum nicht schadet,
  • bei anhaltendem Regen ist es ärgerlich, wenn bestimmte Dinge nass sind. Denn solange es regnet, wird es auch schwierig diese zu trocknen.

Es kommt sehr auf Ihr Kind an, wie viel Kleidung es braucht. Hat man bereits etwas Zeltlager-Erfahrung gesammelt, ist man froh, wenn man nicht überpackt hat. Eine „zu große Auswahl“ kann auch zur Last werden, weil man schneller den Überblick verliert. Jüngere Teilnehmer sollten sich jedoch besser nicht verschätzen, da es für ihr Kind sehr unangenehm ist, wenn etwas fehlt, das man dringend benötigt.

Neue „Klamotten“ und „feiner Zwirn“

Wie schon gesagt, wird auch mal etwas matschig oder geht kaputt. Deshalb empfehlen wir Outdoor-taugliche, reißfeste und gut waschbare Kleidung. Viele von uns mussten als Kind auch schon die Erfahrung machen, wie ärglich es ist, wenn man sein neustes T-Shirt kaputt macht. Deshalb ab besten etwas ältere Kleider mitnehmen. Dann ist der Ärger umso kleiner. Das Zeltlager ist schließlich kein Modewettbewerb!

Gerade für die jüngeren Altersgruppen empfehlen wir zudem, dass das Kind die Kleidung kennt, die es dabei hat. Gerade bei den Jüngsten kommt es vor, dass augenscheinlich neue Kleidung liegen bleibt.

Schuhwerk

Auch bei Schuhen kann man falsch packen:

  • Es sind nicht genügend Schuhe dabei,
  • man hat zu viele Schuhe dabei und verliert den Überblick,
  • oder die falschen Schuhe wurden eingepackt.

Auch hier gilt: Auf dem Zeltlager sind die Bedürfnisse etwas anders als daheim:

  • Wenn es stark regnet, sind (Gummi-)Stiefel oder andere wasserabweisende Schuhe sinnvoll. Je nach Schuhwerk kann ein Ersatzpaar sinnvoll sein, da es sehr unangenehm ist, wenn man kein trockenes Paar Schuhe hat.
  • Da wir auch die umliegenden Wälder zum Teil für Geländespiele nutzen oder Kinder diese erkunden wollen, ist festes Schuhwerk wichtig. Dies schützt besser vor Verletzungen und reduziert die Gefahr eines Zeckenbisses.
  • Badenlatschen sind sehr komfortabel beim Besuch des „Duschzelts“.

Regenkleidung

Wenn es auf dem Zeltlager regnet

Wie oft es im Hochsommer auch mal regnen kann, merkt man erst so richtig, wenn man schon ein paar Jahre auf dem Zeltlager war. Von einem leichten Sommerregen bis hin zum Starkregen ist alles denkbar.

  • Ein leichter Sommerregen geht oft nur ein paar Minuten und kann auch mal in T-Shirt oder Pulli überstanden werden,
  • hält ein solcher Regen jedoch länger an, ist ein atmungsaktive dünne Regenjacke sinnvoll, da man sonst auch irgendwann nass wird,
  • bei starkem Regen ist es sinnvoll eine Regenjacke zu haben, die auch auf Dauer dicht hält. Darüber hinaus kann eine Regenhose sinnvoll sein.

Mögliche Ausrüstung für den Regen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten dem Regen auf dem Zeltlager durch einen guten Nässeschutz zu trotzen:

  • Eine einzige gute, atmungsaktive Regenjacke „für alle Fälle“:
    • Vorteil ist, dass man wenig(er) Gepäck hat. Bei wirklich starkem und/ oder lange anhaltendem Regen halten solche Jacken aber nicht dicht.
    • Die Hose bleibt ungeschützt, sodass diese nass wird.
  • Man kann diese Jacke noch um eine Regenhose ergänzen:
    • Diese hat den Vorteil, dass man im „Fall der Fälle“ einen besseren Schutz hat.
    • Ist die Regenjacke jedoch nicht dicht, dann benötigt man für starken regen eine dichtere Jacke.

Möchte man bei Regenjacke und -hose die „eine für alles“-Jacke finden, muss man beim Einkauf besonders auf zwei Werte achten:

  1. Wasserdichtheit: häufig angegeben in „Millimetter Wassersäule“; unter 5.000mm sollte man nicht gehen, besser sind aber mindestens 10.000mm, wenn man längere Zeit trocken bleiben möchte. (Mehr Informationen.)
  2. Atmungsaktivität: häufig angegeben als „MVP“-Wert (g/m²/24h); unter 10.000g/m²/24h sollte man nicht gehen, wenn man plant, das Kleidungsstück den ganzen Tag zu tragen. (Mehr Informationen.)

Empfehlung

Auch hier sollte man nicht zu viel Geld ausgeben. Auch die beste Jacke kann unter Zeltlagerbedingungen mal kaputt gehen. Für leichten Regen reicht eine dünne Jacke aus. Für stärkeren Regen kann man dann beispielsweise ein dichteres, aber weniger atmungsaktives Material (z.B. Gummi, Kunststoff) wählen und ist so preiswert für alle Lebenslagen ausgerüstet.

Es ist nicht schlimm Kompromisse zu machen: Im schlimmsten Fall wird man eben ein bisschen nass.

Zum Waschen

Waschbeutel

Die wichtigsten Dinge für die Körperpflege bringt man meistens in einem Waschbeutel unter. Es ist empfehlenswert einen wasserdichten Waschbeutel zu haben, sodass man ihn auch mal neben der Tasche liegen lasssen kann, ohne besonders darauf Acht geben zu müssen.

Ich nutze seit ein paar Jahren kleine Boxen aus dem Baumarkt. Warum? Übliche Shampoo- und Duschgelpackungen öffnen sich, wenn man ungeschickt auf den Waschbeutel drückt und laufen dann aus. Dass das sehr unappetitlich ist, wenn sich dort drinnen auch die Zahnbürste befindet, muss man nicht weiter erklären.

Duschgel & Shampoo

Shampoo & Duschgel

Was Duschgel und Shampoo angeht, hat natürlich jeder seinen persönlichen Geschmack. Eine Bitte haben wir trotzdem: Herkömmliche Kosmetika enthalten oft umwelt- oder gewässerunfreundliche Inhaltssotffe.

Da das Abwasser vom Duschen nicht auf herkömmliche Weise geklärt wird, sondern in die Umwelt gelangen kann, sollte ihr Kind nur ökologisch unbedenkliche Produkte verwenden.

Gute Bestenlisten für solche umweltverträglichen Produkte finden Sie auf Utopia.de:

Auf diesen Listen findet man auch günstige Produkte (z.B. von „dm“), sodass das keine Frage des Geldes ist.

Zahnbürste & Zahnpasta

Zahnbürste

Welche Zahnbürste man mitnehmen möchte, hängt von persönlichen Vorlieben oder dem Rat des Zahnarztes ab, sodass wir hierzu wenig schreiben möchten. Eine Sache jedoch: Wir können für elektrische Zahnbürsten keine Stromanschlüsse zur Verfügung stellen. Zudem: hat man einen normalen Waschbeutel, kann es passieren, dass sich eine elektrische Zahnbürste versehenlich in der Tasche „auslöst“ und der Akku dann leer ist

Zahnpasta

Auch hier kann die Verwendung einer ökologisch unbedenklichen Zahnpasta verhindern, dass umweltschädliche Stoffe in die Natur kommen. (Zur Bestenliste.)

Deodorant

Sofern Ihr Kind ein Deodorant benötigt, bitten wir darum Sprühdosen zu vermeiden, da die Aerosole aus den Sprühdosen die Imprägnierung unserer Zelte zerstören und es dann ins Zelt regnet.

Handtücher

Man sollte auf jeden Fall mehrere Handtücher dabei haben, da diese auch irgendwann dreckig sind. Zudem können nasse Handtücher bei anhaltendem Regen nicht getrocknet werden, sodass man irgendwann nicht mehr genug Handtücher hat.

Sonnenschutz

Auch wenn wir bisher viel darüber geschrieben haben, wie man dem Regen trotzt: Die meiste Zeit ist es sonnig und heiß. Das bedeutet: Sonnenschutz.

Sonnencreme

Welche Sonencreme man braucht, kommt auf den eigenen Hauttyp an. Nichts desto trotz gilt zu beachten: An einem sonnigen Tag wird sich Ihr Kind den ganzen Tag draußen und viel davon auch in der Sonne aufhalten. Deshalb braucht man häufig mehr Sonnenschutz als wenn man zu Hause mal 2 oder 3 Stunden ins Schwimmbad geht.

Sonnenhut /-mütze

An den sonnigen Tagen wird ihr Kind den ganzen Tag einen Sonnenhut tragen. Wir Leiter achten darauf, dass jeder eine Kopfbedeckung trägt. Man sollte diesen wichtigen Gegenstand also keinesfalls vergessen und eventuell auch schon einen Ersatz mit einpacken.

Auch hier sollte man darauf achten, dass der Stoff atmungsaktiv und saugfähig ist, da das Schwitzen unter der Mütze sonst unangenehm werden kann. Darüber hinaus sind Strohhüte auch angenehm zu tragen.

Insektenschutz

Ein gutes Insektenschutzmittel ist wichtig. Immer wieder kommt es bei Kindern zu Zeckenbissen. In der Dämmerung und Nachts sind je nach Lage des Zeltplatzes Mückenstiche sehr lästig. Nicht zu übersehen sind auch Wespen- und Bienenstiche.

Bei vielen Punkten sprechen wir bewusst keine Produktempfehlung ausgesprochen, da das auch häufig jeder ein bisschen für sich selbst herausfinden muss.

Eine besondere Empfehlung ist Amoskan. Unsere Erfahrung: Wer das benutzt hat deutlich weniger mit Insektenstichen und kaum bis gar nicht mit Zeckenbissen zu tun. Trotz dieser persönlichen Empfehlung verweisen wir noch auf die Stiftung Warentest, die auch regelmäßig die bekannteren Insektenschutzmittel testet.

Wir bitten Sie möglichst, kein Insektenschutzspray aus der Dose zu nehmen, da auch hier die Aerosole von Sprühdosen die Imrpägnierung unserer Zelte beeinträchtigen können.

Elektronische Geräte

Grundsätzlich empfehlen wir alle elektronischen Geräte zu Hause zu lassen. Diese können durch Wind und Wetter sehr schnell mal kaputt gehen. Zudem gibt es keine Steckdosen, sodass sich das Ganze auch nach kurzer Nutzungsdauer erledigt hat.

Handyverbot

Schon in der „Vor-Smartphone-Ära“ waren Handys bei uns verboten. Problem ist, dass Handys – nicht unbedingt bei Ihrem, sondern auch einem anderen Kind – Heimweh auslösen und verstärken können.

Unabhängig davon sind wir der Meinung, dass unser Programm vielfältig genug ist, dass die Nutzung von Smartphone und Spielekonsolen nicht notwendig ist.

Fotoapparate

Wir Leiter machen übers Lager viele Fotos, die wir den Teilnehmern zum Lagerrückblick zur Verfügung stellen. Sollte ihr Kind trotzdem Fotos machen wollen, haben sich Einwegkameras bewährt, da hier der Ärger nicht so groß ist, wenn sie kaputt gehen.

Weitere Fragen

Sollten Sie weitere Fragen zur Packliste haben, können Sie gerne hier einen Kommentar hinterlassen oder mit uns Kontakt aufnehmen.

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